Marke, Plattform und Content aus dem Nichts
Wie ein Hochschulprojekt sich verhält wie eine Marke. Und damit zum Showcase in der Community wird.Wer sind wir?
Ein internes Qualifizierungs- und Forschungsprogramm an einer Hochschule.
Name: NextGen. Bekannt: nur intern. Sichtbar: nicht.
Die Aufgabe: eine Vorstellungsseite auf der Hochschulwebseite. Das, was aus dem Team kommt, ist gut gemeint aber qualitativ schlecht. Briefmarkenbilder neben Namen. Forschungsgebiete. Mailadresse. Pflichtschuldigkeit von Wissenschaftlern, die ihre Stärken woanders haben. Eine klassische Fach-Präsenz. Eigentlich gar keine Präsenz.
Wahrnehmung in der Scientific Community: null.
Die entscheidende Frage stellt niemand: Warum sieht das eigentlich nicht aus wie das, was wir sind? NextGen?

Erste Darstellung auf einer Unterseite der Hochschule
Radikal anders
Was folgt, ist ein Bruch mit allen Konventionen dieser Hochschul-Welt.
Eigene Subdomain. Eigenes Logo im Farbkanon der Hochschule. Eigene Bildsprache. Eigene Tonalität. Was dabei entsteht, sieht nicht aus wie Hochschulverwaltung. Es sieht aus wie ein Startup.
In der Scientific Community absolut gegen den Strich – und genau das ist der Punkt.
Die Inhalte erscheinen nicht als PDF-Archiv langer Textkolonnen. Sondern als Blog mit hohem visuellen Anteil. Plakativ. Reduziert. Wiedererkennbar. Was im Hochschulkontext fast schon riskant aussieht, wird zum Markenzeichen. Lesbare, plakativ illustrierte Beiträge in menschlicher Sprache.
Teamvorstellung: Personality first. Lachende Menschen. Bewegungsunschärfe. Dann die Arbeit, in aufklappbaren Reitern.
Keine akademische Distanz. Keine Lebenslauf-Liturgie.
Stattdessen Charakter, Haltung, Aussage.

Blog-Architektur mit plakativer Illustration

In der Scientific Community ungewöhnliche Visualität
Der Erfolg
Die Seite wird nicht aktiv beworben. Keine Anzeigen. Kein Paid Reach. Keine Social-Media-Offensive.
Und trotzdem: 27.249 Besuche in den ersten vier Jahren. Tendenz steigend. Knappe zwei Minuten durchschnittliche Verweildauer.
Der Fördermittelgeber zeigt NextGen als Leuchtturm. Sein Etat wurde dafür gar nicht genutzt. Das Projektteam pflegt die Plattform selbst.
Ein Hochschulprojekt, das sich verhält wie eine Marke. Und gefunden wird wie eine.
Aber ob Hochschule oder Unternehmen: Die Substanz ist meist da. Was fehlte, war die Entscheidung, sie sichtbar zu machen – und der Mut, dafür anders auszusehen als der Rest.
In wenigen Wochen in Eigenregie konzipiert, realisiert, veröffentlicht
Hohe Resonanz in der internationalen Scientific Community
Positionierung als Vorreiter in der modernen Wissenschaftskommunikation
Nachhaltige Pflege von Themen und Inhalten (Texte, Videos, Twitter-Feed) durch das CMS-geschulte Leitungsteam






