Jubiläum: Kommunikationsaufbau aus dem Anlass
Wie ein Jubiläum zur Grundlage für Markenbildung, Employer Branding und nachhaltige Kommunikationsstruktur wurde.Ausgangslage
Das Klinikum Garmisch-Partenkirchen feiert sein 50-jähriges Bestehen. Die eigentliche Aufgabe ist größer: Das Haus hatte bisher kaum professionelle Kommunikationsstrukturen. Kein klares Außenbild, kein Employer Branding, kein Social Media, keine verwertbaren Medieninhalte. Der Auftrag: Das Jubiläum nicht als Feier behandeln, sondern als strategischen Anlass um Kommunikation neu aufzustellen.
Ansatz
Strategie-Workshops mit Führungsebene, Ärzteschaft und Unternehmenskommunikation legen die Grundlage: Botschaften definieren, Zielgruppen klären, externe Partner entscheiden. Daraus entstand eine mehrstufige Kommunikationsarchitektur – VIP-Events für Medien und Politik, ein formatierter Tag der offenen Tür, Videoproduktionen mit der Leitungsebene, der Launch eines YouTube-Kanals, Content für PR und Social Media. Alles aus einem Anlass, alles nachhaltig weiternutzbar.
Mehr als Feiern: Eine Kommunikationsplattform mit Anlass
- Leitidee/Motto: SPRUNG IN DIE ZUKUNFT als starkes Bild mit regionalem Bezug (Olympiaschanze GAP)
- Jubiläumsfeier ➔ Plattform für strategische Kommunikation
Formatentwicklung
Gemäß der verabschiedeten Strategie werden gezielt mediale, inszenatorische und inhaltliche Formate entwickelt, redaktionell ausgearbeitet und inhaltlich gestaltet.
Beispiel: Medieninstallation im Foyer
In kurzen Videoclips geben Führungsebene, Pflegeleitung und Ärzteschaft Statements zu Gegenwart und Zukunft des Klinikums.
Die Clips werden innerhalb von zwei Tagen im Haus gedreht und durch Filmlook, Color Grading und plakative Schriftanimationen in einen konsistenten professionellen Look gebracht.
Beispiel: VIP Events an der Olympiaschanze
Auf zwei Zielgruppen-Events für Zuweiser, Partner, Presse und Politik wird das Jubiläumsjahr am Fuß der geschichtsträchtigen Olympiaschanze als „Sprung in die Zukunft“ inszeniert.
Der emotionale Jubiläumsfilm mit modern aufbereitetem historischem Bildmaterial erzählt die Geschichte, führt in das Heute und formuliert die Vision für die Zukunft. Ein hochkarätiger externer Gastredner zeichnet als Impuls ein mögliches Bild der medizinischen Zukunft, in einer Frage-Antwort-Runde und beim anschließenden Get-together wird lebhaft diskutiert.
Als emotionales Highlight können die Gäste vom Schanzenkopf einen exklusiven Blick auf das Klinikum und das nächtliche Panorama werfen.
Beispiel: Abteilungen und Menschen porträtiert am Tag der offenen Tür
Der Tag der offenen Tür macht den Klinikumsbetrieb authentisch erlebbar. Innerhalb eines ganztägigen moderierten Infotainment-Bühnenprogrammes stellen Klinikumsleitung, Chefärzte und Pflegedienstleitung alle Unternehmensbereiche vor. Die Ärzte werden dafür 60-sekündigen Videoclips sowohl fachlich als auch persönlich porträtiert: Was tue ich hier? Wofür stehe ich? Was ist meine Zukunftsvision?
Auf einem Erlebnisweg können alle Themen und Leistungen erkundet werden, nicht zugängliche Bereiche werden medial dargestellt.
Neben Information kommen auch Spaß, Unterhaltung und gutes Essen aus der eigenen Küche nicht zu kurz.
Ergebnis
Mit der Leitungsebene gemeinsam zu strategischer Kommunikations-Architektur, hoher Kreativität und Detailtiefe
Workshops zu Positionierung, Vision und Mission münden in eine neue Markenbildung
Gemeinsame Innovationskraft und Zukunftsvisionen aller Abteilungen mobilisiert
Hohe positive Resonanz und gelungene Aktivierung aller Stakeholder (Führung, Ärzteschaft, Unternehmenskommunikation, Mitarbeiter, Partner, Politik)
"Feier" ➔ Kommunikationsplattform + Eventreihe + Employer Branding + Social Media Einstieg + Content Generator
Generierung konkreten, nachhaltigen, finanzierbaren und messbaren Contents
Etablierung medialer Formate, die für künftige Akteure und Bereiche von regionalen Medienproduktionen weiter umgesetzt werden
Übertragbarkeit
Dieses Projekt zeigt exemplarisch, wie ein mittelständisches Unternehmen oder eine Institution einen konkreten Anlass (Jubiläum, Neueröffnung, Fusionierung, Relaunch) nutzen kann, um Kommunikation grundlegend neu aufzustellen. Ohne diesen Anlass wäre der gleiche Aufbau deutlich schwerer zu initiieren und zu finanzieren.














