Leadership Conference: Aus Zuhörern Gestalter machen
Wie eine Führungskräftekonferenz aufhört, Informationsveranstaltung zu sein – und anfängt, echte Entscheidungen vorzubereiten.Ausgangslage
Bayer wollte keine weitere Konferenz, bei der Top-Manager konsumieren und applaudieren. Der Vorstand wünschte sich einen ehrlichen, dialogstarken Austausch – auch über unbequeme Themen. Das setzt eine Raumarchitektur voraus, die Offenheit nicht nur verspricht, sondern erzeugt.
Ansatz
Die Leitidee „Freiraum" wurde konsequent in Raum, Programm und Inszenierung übersetzt: Ein zentraler Bühnensteg mit Bestuhlung auf beiden Seiten statt klassischer Bühne-Publikum-Trennung. Führungskräfte als Protagonisten mitten im Teilnehmerkreis. Business-Theater, das die unausgesprochenen Erwartungen und Frustrationen des Raums aufgreift und dem Vorstand direkt spiegelt. Ergebnisse werden nicht festgehalten – sie werden begehbar gemacht.
Kommunikations-Architektur
- FREIRAUM als räumliche, visuelle und inszenatorische Leitidee für die aktivierende Transformation
- Ein sich dynamisch verändernder Raum aus schlichten Rahmenelementen für Plenum und Breakouts
- Ein zentraler Bühnensteg mit Bestuhlung auf beiden Seiten als Plenum: Größtmögliche Nähe, hohes Aktivierungspotenzial
(Bildquelle: Rupert Warren)
Erfolg
Pitchgewinn durch sorgfältig orchestrierte Format-Architektur und Dramaturgie ➔ "Zuschauer" werden zu nachhaltig aktiven Gestaltern
Authentischer, offener Austausch in offener räumlicher Gestaltung und mit unerwartet offenen Themeninszenierungen ➔ begeistertes C-Level und Top-Management
Protagonisten (+ Vorstand) mitten im Publikum ➔ nahbar, emotional spürbar, verständlich und überzeugend
Begehbare Ergebnisgalerie ➔ sichtbarer Mehrwert
Unmittelbare Visualisierung der Co-Creation-Ergebnisse ➔ Verbindlichkeit und Entscheidungskraft im C-Level
Übertragbarkeit
Jedes Unternehmen, das Führungsteams wirklich aktivieren will – bei Strategie-Retreats, Transformationsprozessen, Kulturentwicklung – kann von dieser Formatlogik profitieren. Die Größe des Unternehmens spielt dabei eine untergeordnete Rolle.













