Future Lab: Kommunikation als Integrationsinstrument
Wie nach einer Fusion aus einer Führungskräftekonferenz als Pflichtveranstaltung eine echte Integrationsplattform wurde.Ausgangslage
Nach einer Unternehmensfusion stehen Führungskräfte zweier unterschiedlicher Konzernkulturen vor einer gemeinsamen Konferenz. Die offizielle Agenda: Information über Changeprozesse und Vorstellung des neuen Gesamtportfolios. Die eigentliche Herausforderung: Misstrauen abbauen, Motivation aufbauen, Menschen aus verschiedenen Unternehmensidentitäten zu einem handlungsfähigen Führungsteam formen.
Ansatz
Nicht ein weiteres Frontalformat, sondern eine Dramaturgie in vier Stufen – von der bewusst schlichten Eröffnung bis zur vollständig entfalteten Begegnungsarchitektur des „Future Lab". 14 thematische Inseln, jede von der jeweiligen Unit selbst bespielt, wechseln mit Plenum und Dialog. Das schafft Eigenverantwortung, Stolz auf das eigene Thema – und echten Kontakt zwischen den Menschen.
Kommunikations-Architektur
HERAUSFORDERUNG
- Kick-Off und Leadership Conference: Ein zweitägiger Summit soll die internationalen Führungskräfte zweier Konzerne nach der Fusion auf emotionaler und operativer Ebene zusammenführen und eine positive Grundstimmung für die künftige Zusammenarbeit schaffen
- Changemanagement: Geplante Changeprozesse sollen informierend vorgestellt und aktivierend diskutiert werden
- Produktmesse: Zusätzlich soll das neue gemeinsame Gesamtportfolio anfassbar präsentiert werden
KONZEPT
- Kommunikative Architektur in Inhalten, Raum und Inszenierung: EXPAND YOUR MIND ...
- Der völlig unerwartete Rahmen dafür: Das BYK FUTURE LAB
- Die zunächst schlichte Tagung expandiert zum BYK FUTURE LAB mit 14 formatierten Themen-Inseln, an denen - im Wechsel mit Plenums-Talks - diskutiert und präsentiert wird
(Bildquellen: Vok Dams, Framework)
Erfolg
Pitchgewinn durch überzeugende Kommunikations-Strategie und Kreativität
Strategische Notwendigkeit einer Merger-Konferenz ➔ Hohe Motivation, emotionale Begeisterung für Fusion, nachhaltige Vernetzung der internationalen Führungskräfte, gelungene Etablierung eines Wir-Gefühls
Frontalprogramm ➔ Wechselnde Plenums-, Talk- und dialogische Workshop-Situationen, Schaffen neuer Perspektiven
Silo-Verhalten ➔ Begeisterte Stakeholder (Produkt-Units) durch inszenatorischen Präsentations-Support
Ungeordnete Produktmesse ➔ Fundierte Kennenlern-Situation des Gesamtportfolios durch Formatvielfalt und überraschende Inszenierungsformen bei einheitlichem Look & Feel für eine anfassbare konsistente Unternehmenswelt
Übertragbarkeit
Jedes Unternehmen, das Veränderungsprozesse nicht nur ankündigen, sondern wirklich verankern will, braucht Kommunikation, die Haltung erzeugt – nicht nur Information verbreitet. Diese Logik funktioniert mit zehn Führungskräften genauso wie mit hundert.









